Kosmonaut Festival

16. & 17.06.2017 Stausee Rabenstein, Chemnitz

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Line-UP Freitag

Freitag / 16.06.

DEICHKIND

Suchten bislang Deichkinds selbstgebastelte Shows verzweifelt ihresgleichen, und war die Musik vollkommen unabhängig von Trends, Mode und Zeitgeist, so in etwa wie Butterbrot mit Salz, und daher schon Jahre vor ihrer Zeit Avantgarde, kann der kulturelle Abstand zum Mainstream nunmehr nur noch in Lichtjahren gemessen werden. BÄM!!!

Mit einer fließenden, leuchtenden Bilderwelt auf dem Anzug rappen sich Porky, Kryptik Joe und Ferris Hilton einmal durch die Welt der asozialen Medien und zurück!  Sie verwursten die perfidesten Werbe-­Claims der letzen Jahre („Powered by Emotion“), verkaufen uns selbst die dumm-­dreistesten Demagogen-­ Weisheiten („Denken Sie groß“) und kennen den Unterschied zwischen einem 200 und 100.000-­Likes-­Posts von der eigenen Facebook-­Seite und dem Firmenkonto: Ja, like mich am Arsch!

Mittlerweile sind die im kollektiven Gedächtnis fest verankerten Deichkind-Symbole „Pyramide“, „Müllsack“, „LED“, „Zitze“ und „Fass“ die semiotischen Eckpfeiler eines kulturellen Kosmos, welcher allen narzisstischen Individualisierungstendenzen aufs Angenehmste Einhalt gebietet. Zeitgleich spannt der Text einen intellektuellen Horizont auf, der der verängstigten Generation Y gütig übers Gemüt gelegt werden kann, wie eine herzenswarme Decke. Und damit sind sie nirgendwo besser aufgehoben als auf dem Kosmonaut 2017.


EDITORS

Die Editors sind zurück! Aufgenommen in Crear, in den schottischen Western Highlands, und abgemischt von Alan Moulder in London, ist „In Dream“ das zweite Album in der „neuen“ Besetzung, an dem neben den Gründungsmitgliedern Tom Smith, Russell Leetch und Ed Lay auch wieder Justin Lockey und Elliott Williams mitwirkten. Nach 2 Jahren intensivstem Touren haben die Fünf auf ihrem aktuellen Album den Editors Sound abermals erweitert, indem sie sich vom dynamischen Rock von „The Weight Of Your Love“ (Platz 4 der Media Control Albumcharts) entfernen und gewissermaßen eine Rückkehr zu einem von elektronischer Musik beeinflussten Schaffensprozess vollziehen. Damit spannen sie einen Bogen von ihrem Debütalbum hin zu ihrem dritten Album „In This Light And On This Evening“, mit dem sie in Großbritannien auf Platz 1 landeten.

„In Dream“ ist ein Album geworden, das künstlerische Interpretationen auch außerhalb des Bandgefüges erlaubt. So ist es das erste Editors Album, auf dem es Duette zu hören gibt. Laut Tom Smith ein klares und deutliches Statement, getragen von dem Glauben, dass Musik beides sein kann, nämlich poppig und experimentell – genauso wie das Kosmonaut Festival!


OK KID

Der Genre-Grenzgang von OK KID, seit jeher Stilmittel und Zankapfel zugleich, wird auf dem neuen Album „Zwei“ konsequenter denn je vollzogen. Mehr noch: Er strotzt vor Selbstvertrauen, Zeitlosigkeit, Wagemut, Detailverliebtheit, Pop, Zukunftsmusik und Wucht. Die Frage nach dem Genre? Irrelevant. Widersprüche: abgelehnt.

Es ist schwer eine Meinung zu entwickeln, in verworrenen Zeiten wie diesen. Und wenn man Sie mal hat, will sie gepflegt und verteidigt werden. „Zwei“ ist keine Großstadtplatte mehr. Kein Beklagen der Vielfalt mehr. Kein Pathos. Kein Sich-Selbst-Verlieren. Die ehemaligen Klassensprecher der Generation Y haben auf „Zwei“ ihren Abschluss gemacht, augenzwinkernd die Ego-durch die Vogelperspektive eingetauscht, und den emotionalen Schleudergang des Erstlings durch Haltung und Meinung beendet.

„Zwei“ heißt Selbstbewusstsein zwischen den Stühlen suchen und finden. Ihre Referenz in Sound und Text: Sie selbst.„Wir können uns erst dann hinsetzen und neue Songs schreiben, wenn wir die neue Geschichte für ein Album selbst verkörpern und erzählen können. „Zwei“ ist somit ein Abschnitt, die den Hörer bei den alten Themen und Soundweltenan die Hand nimmt und hin zu unseren neuen Sound -und Gedankenwelt enführt“, sagt die Band selbst über die Entstehung der Platte, die erneut in Zusammenarbeit mit Sven Ludwig in Köln entstanden ist.

Wir begrüßen Ok Kid auf dem Kosmonaut 2017!


VON WEGEN LISBETH

Von Wegen Lisbeth selbst bezeichnen ihre Musik als Indie-Pop. Größtenteils wohl, weil sich dahinter alles verbergen kann. Wie soll man deutschsprachige Musik denn auch nennen, zu der neben der klassischen Gitarre-Schlagzeug-Bass-Instrumentierung auch ein Regenbogenachttästler (buntes Metallophon, empfohlen ab drei Jahren), ein japanisches Omnichord (elektrische Harfe, Wert 2,50€) oder eine Steeldrum (vergleiche: chinesische Wokpfanne) gehört? Dazu die feinsinnigen Texte von Sänger Matze, stets irgendwas zwischen bitterer Ironie, Großstadtmelancholie und brutaler Punchline. Außerdem immer entlarvend pointiert – und natürlich immer über Mädchen.

Nachdem Von Wegen Lisbeth in ihrer Heimatstadt jeden noch so dreckigen Club bespielt hatten, wollten sie raus in die große, weite Welt. Ähnlich wie Frodo Beutlin, der plötzlich Besuch von Gandalf bekommt, fanden die Jungs es zwar im heimischen Berlin ganz gemütlich, ließen sich aber schließlich von AnnenMayKantereit dazu überreden, als Support mit den Kölnern quer durch die Republik, Österreich und die Schweiz zu touren. Neben einigen unvergesslichen Konzerten, von denen die meisten jedoch dank Freigetränken letztendlich doch vergessen wurden, erspielte sich die Band eine beträchtliche Fangemeinde.

Man könnte fast meinen: Schade, dass mein einstiger Geheimtipp jetzt angeblich die nächste große Indie-Hoffnung ist. Alles größer. Alles professioneller. Alles fremdbestimmt. Von Wegen Lisbeth wollten sich aber noch nie sagen lassen, was sie zu tun oder zu lassen haben. So produzieren die fünf ihre Videos am liebsten immer noch selbst und schaffen dabei ganz ohne Retro-Filter und Street-Art-Ruinen-Hintergrund kleine Kunstwerke. Das Bühnenbild wird trotz eines Major-Label-Vertrags selbst zusammen gezimmert, die T-Shirts selbst designed und gesiebdruckt. Alles beim Alten also. Immer noch handgemachte Musik. Und definitiv immer tanzbar. Also perfekt fürs Kosmonaut.


MAECKES

Maeckes existiert nicht. Er ist keiner und doch viele. Anfangs zu zweit als Maeckes und Plan B, später allein an der Gitarre und dann natürlich noch als Teil der ersten, realen Boyband – Die Orsons.

Der Kosmos um Maeckes war schon immer sehr verschleiert. Oftmals von Umwegen und Irrwegen geprägt, Graustufenregenbögen, einer Traurigkeit und der bewusst komplizierteren Lösung. Maeckes hat bei all seinen bisherigen Releases ein sprachliches Labyrinth um sich herum gebaut. Er hatte in dieser Labyrinth-Welt immer schon seine Hörer, trotzdem hat er sie selten an sich herangelassen. Sein aktuelles Album †il† beinhaltet den Schlüssel zu seiner Welt. Es ist der Zugangscode zu Maeckes und außerdem das erste Maeckes-Band-Album. Kompliziert, verschroben, ironisch, zynisch und herzergreifend als Faust geballt und mitten ins Gesicht. Maeckes Live ist ein Nasenbruch, den man nicht so schnell vergisst. Bald zu kassieren auf dem Kosmonaut Festival 2017.


RIN

An Rin gibt es derzeit kein Vorbeikommen. Mit Yung Hurn lieferte er mit »Bianco« den Rap-Sommerhit des Jahres und spielte auf der Fashion Week, dem splash!-Festival oder bei Szene-Events wie der Eröffnung des Dandy Dinner. Außerdem sackte er Vorschusslorbeeren von Haftbefehl & Xatar oder Shindy und Dexter ein und sorgte so für ein über die HipHop-Szene hinausreichendes Grundrauschen, das unmissverständlich verlauten lässt: Rin ist das nächste große Ding – und das ist ausnahmsweise mal keine Floskel.

»Wir sind das Fresheste, das es im deutschsprachigen Rap-Kosmos gerade gibt!«, lässt er die Vice im Interview selbstbewusst wissen, um sich zwei Sätze später über die sich ständig wiederholende Deutschrap-Szene aufzuregen. Während Journalisten querverweise zum Dadaismus ziehen, würde Rin geradlinig antworten, dass er einfach nur spontan macht, worauf er gerade Lust hat.

Dabei lässt sich Rins Stil nicht in eine Schublade stecken: Er liefert modernen HipHop mit genialen Melodien, technisch ausgefeilten Produktionen und einem Hauch von Autotune. Dabei ist seine Musik der absolute Gegenentwurf zu künstlich aufgeblasenem Deutschrap-Hypes und kontert diese mit intuitiven Lines und einer Leichtigkeit, welche die Szene in den letzten Jahren schmerzhaft vermissen ließ. Nur einer der Gründe wegen denen man noch viel von dem Ausnahmetalent hören wird.


FIL BO RIVA

FIL BO RIVA. Drei Worte, drei Städte. Rom, Dublin und Berlin. Der 23-jährige Italiener wuchs in Rom auf und verbrachte seine Jugend in Irland. Fil Bo Rivas Stimme verfolgt jeden, der diesen wie vom Röhrenverstärker bearbeiteten Sound des jungen Songwriters hört – er verbindet melancholische Songs mit extremer Dynamik. Seine Musik schwebt zwischen Folk und Soul; das Ergebnis einer genial-­verdrehten Seele und eines im Takt pochenden, liebenden Herzens.

Fil Bo Riva ist nicht nur ein Typ mit einer Gitarre. Fil Bo Riva fühlt sich an wie eine Flucht aus der rationalen Realität in die Welt der Sinne. Schwarz und Weiß verwandelt sich in Farben, Farben vermischen sich zu Gefühlen, Gefühle transponieren zu Musik – eine perfekte Mischung für das Kosmonaut Festival.


GURR

„First Wave Gurrlcore“ nennen sie ihr eigenes Genre. GURR sind Andreya Casablanca und Laura Lee. Die beiden Wahl-Berlinerinnen machen Garage-Rock auf Pop Melodien mit Psychedelic- und Wave-Elementen und erinnern stark an britischen Post-Punk der 70er und 80er Jahre. „Selten klang das Genre aufregender.“ (Musikexpress).

Ihr Debütalbum „In My Head“ erschien im Oktober 2016 und sorgte bereits kurz nach Veröffentlichung für Wirbel in US-Musikmedien wie Stereogum. Für „Walnuss“, die zweite Single von „In My Head“ hat sich das Berliner Duo für ein Doppelrelease auf Deutsch und Englisch entschieden. Sperrige deutsche Texte treffen auf kalifornische Leichtigkeit. Live darf man sich auf einiges gefasst machen: „Wir sind ein bisschen wie Furien auf der Bühne”, sagt Laura. Wir sind gespannt!


GIANT ROOKS

Junger Künstler, große Stimme und für erfahrene Kosmonaut Besucher längst keine Unbekannten mehr: Frederik Rabe, Sänger der Giant Rooks aus Hamm, kann sich mittlerweile problemlos neben Nachwuchstalenten wie Henning May von AnnenMayKantereit und Niklas Kaiser von RAZZ in die Riege der stimmlichen Aha-Erlebnisse einreihen. Gleich mit ihrer ersten Single „Småland“ sorgten Giant Rooks für Aufregung. Live beeindrucken Frederik, Finn, Luca, John und Finnbo mit musikalischer Souveränität und überzeugender Energie.

Die Band, deren Durchschnittsalter bei gerade mal 17,5 Jahren liegt, findet ihre Inspiration in musikalischen Vorbildern wie Alt-J, Arcade Fire oder James Blake. Doch ihr Sound ist bereits ihr eigener: Als ,Art Pop’ bezeichnen Giant Rooks ihre Musik und meinen damit künstlerisches Experimentieren, verknüpft mit Pop-Elementen. Das macht ihre Songs zu einer packenden Mischung aus Indierock, Folk und Elektro, schwermütig und tanzbar zugleich. 1Live Moderator Klaus Fiehe urteilte: „Eine großartige Band“.


COMA

COMA stürzen sich kopfüber in das Abenteuer des zweiten Albums und erobern mit THIS SIDE OF PARADISE das Rampenlicht zurück – eine umfassende und sorgfältig arrangierte Auswahl an Tracks, wie man sie sich genau so von dem Kölner Duo gewünscht hat. Reich an melodischen und rhythmischen Ausrufezeichen, werden diese Klänge Fans im Club und im heimischen Wohnzimmer überzeugen: mit Künstlerbeiträgen von DILLON (Vocals auf THE WIND) und MITs EDI WINARNI (Cover Artwork) stellt sich THIS SIDE OF PARADISE als wahrhaft raffinierte Pop-Musik dar, die ihre Inspiration auf beiden Seiten der Kunst/Tanz-Schranke sammelt. Als tiefere Erkundung und Erweiterung des auf dem ersten Longplayer „In Technicolor“ (KOMPAKT 279 CD 106) markierten Terrains präsentiert das neue Werk die Künstler auf der Höhe ihres Könnens – ein musikalisches Geschenk sowohl an erfahrene Kenner wie auch kürzlich Bekehrte.


PARCELS

Byron Bay – Berlin – Paris. Die Story geht so: Fünf Teenager aus Byron Bay, New South Wales, Australien, versuchten sich in verschiedenen Bands unterschiedlichster Couleur, bevor sie in ihrem letzten Highschool-Jahr als Parcels zusammenfanden. Das beschauliche Byron Bay schien allerdings nicht die richtige Umgebung zu sein. Während hippe europäische Drop-Outs samt Surfer-Beach-Boy-Kiffer-Ambitionen gerne Australien als Reiseziel auswählen, verlief die Reise von Parcels in die entgegengesetzte Richtung. 2015 erreichten die mittlerweile 18jährigen Berlin. Warum Berlin? Niedrige Lebenshaltungskosten, eine mittlerweile prächtig gedeihende Musikszene samt Infrastruktur und ein offenes Publikum mögen eine Rolle gespielt haben. Strategisch gut mitten im Herzen Europas gelegen, bescherte es der Band deutlich kürzere Wege zu ihren Gigs als in ihrer Heimat. Das Leben zwischen den Konzerten war dagegen weniger rosig: ein Ein-Zimmer- Apartment für die ganze Band, wenig ausgewogene Ernährung, per Anhalter zum nächsten Auftritt. Zunächst organisierten sich die Jungs selbst, spielten überall dort, wo man sie ließ und entwickelten innerhalb kürzester Zeit eine bemerkenswerte Live-Dynamik.

„Parcels – die musst Du live gesehen haben“ könnte der Slogan einer imaginären Werbekampagne für die Band sein. Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen allem, was Parcels auf soundcloud veröffentlicht haben und dem, was live passiert, enorm. Ihr gepflegter Oldschool-Disko-Sound mit coolen Jazz-Ausflügen und einem Touch Slow-Funk mutiert live zum schweißtreibenden Disko-Inferno mit elektrischer Mothership-Connection und dem unbedingten Willen, das Publikum ausrasten zu sehen. Will man tatsächlich Vergleiche heranziehen, dann am ehesten wohl diese: funky wie Chic, musikalisch versiert und groovy wie die Bee Gees, mit einer elektronischen Kante von Daft Punk und Bühnenoutfits aus dem Schrank von Thomas Magnum, nur cooler. Disko Dance Party auf Acid. Es dauerte nicht lange, bis sich Booking-Agenturen für die Band interessierten und sich zumindest dieser Teil des Parcels-Daseins etwas geordneter gestaltete. Auftritte bei der Fusion und MS Dockville folgten und mit dem geschmackssicheren Pariser Label Kitsuné wurde verblüffend schnell eine Label-Heimat gefunden, die sich entschlossen für Parcels Vorankommen einsetzt. Showcases in London und Paris, die erste große Festival-Runde mit den Stationen Kosmonaut, Juicy Beats, Appletree Garden und Reeperbahn Festival, parallel dazu stetige Arbeit im Proberaum in Friedrichshain und Songwriting für das Debütalbum 2017. Und das ist erst der Anfang.


BLOND

BLOND sind eine Chemnitzer Band und feiern damit ein Heimspiel auf dem Kosmonaut!

Auf ihrem Debüt – Tonträger zeigen fünf Pop-Songs das Potenzial feierwütiger Teens. BLOND sind drei Geschwister, die voller Hingabe Gitarre, Schlagzeug, Sythesizer und Bass spielen. Das junge Trio präsentiert eine variationsreiche Mischung aus Indie, Pop und Las Vegas Glamour. BLOND, das ist der verbeulte Kaugummi-Automat, die misshandelte Barbie Puppe. BLOND ist das Aufstossen nach dem Genuss eines grellfarbenen Energydrinks. Mütter, sperrt eure Hunde, Handtaschen, Söhne und Autos weg, BLOND sind auf dem Kosmonaut!


LEONIDEN

Leoniden, namentlich die Brüder Lennart und Felix Eicke, Jakob Amre, Djamin Izadi und JP Neuman, spielen gekonnt filigranes Indierock-Getänzel, schaffen einen sehnsüchtigen Hybriden aus Ausbruch und schwelgerischen Umdrehungen. Ihre Songs sind Blockbuster, eignen sich perfekt für den Soundtrack eines Godzilla-Films Ende der 90er. Nur dass ihr Monster mehr durch die urbanen Clubs wütet als sich durch Häuserschluchten zu fressen.

Leoniden, das ist vor allem Musik, die Spaß macht, unbeschwert ist, kein Morgen kennt, sich in der Nacht genügt. Oder sagen wir: eine Einladung, für ein paar Songs alles andere zu vergessen und sich in diesem kollektiven Dancefloor-Wir zu verlieren? Das selbstbetitelte Debütalbum der Band erschien am 24. Februar über das bandeigene Plattenlabel „Two Peace Signs“.


PABST

Diese drei gebürtigen Berliner Typen rütteln sich auf ihrer Debüt-EP ein schillerndes Kaleidoskop maßgeblicher, „test-of- time“ bestehender, Saiten gepeitschter Musik zusammen, das einen atemloser zurücklässt als der letzte „Mad Max“ in 3D. Als hätten sie Death From Above 1979, Dinosaur Jr., Kyuss, Black Angels, Tweak Bird und Ty Segall in einen Mixer geworfen, das hochtourige Motorengeheul noch Amp-verstärkt ins Püree gemischt und mit dem Soundsmoothie wundervolle coming-of-age Hits auf die weitgehend unbefleckte Landkarte hiesiger nennenswerter Rockmusik gekleckert.


BLUME OPEN AIR

Seit unserem Kosmonaut Festival Nummer 1 entfaltet sich jedes Jahr auf’s Neue eine künstliche Blume mit ihren elektronischen Blütenblättern zwischen Stausee, Livebands, Handbrot & Flunkyball. Gepflanzt von einem Cyborg aus der Zukunft, der halb Mensch, halb Synthesizer, halb Drumcomputer ist, erfüllt sie die ihr einprogrammierte Aufgabe uns Menschen die Musik der Maschinen näher zu bringen.

Zum 5 jährigen Jubiläum gibt es daher mehr elektronische Tanzmusik denn je und wir finden, es wird eines der blühendsten Blumenbeete aller Festivalvorgärten mit Vivian Koch & Jennifer Touch (live) / Riotvan, Peter Invasion, Jan Schulte und Young Marco am Freitag, sowie Pandaro, Christian Lindemann, dem Uncanny Valley Soundsystem, Jacob Korn (live) und Cuthead (DJ/live) am Samstag. 


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