Kosmonaut Festival

05. & 06.07.2019 – Stausee Rabenstein, Chemnitz


Line-Up

Freitag / 05.07.

Geheimer Headliner


BOSSE

Stillstand ist nicht sein Ding. BOSSE wirbelt wieder! BOSSE strotzt vor frischen musikalischen Ideen, unnachahmlichem Wortwitz und bemerkenswerter Tiefenschärfe in seinem Blick auf die Dinge. ER wirbelt auf. Künstlerisch, thematisch, emotional. Mit Hüftschwung und Haltung. Mit Leichtigkeit und Bodenhaftung.

Zu einem der etabliertesten und anerkanntesten Künstler im Live-Business zu gehören: wohl die schönste Auszeichnung für Kontinuität und das größte Geschenk, was einem das eigene Publikum machen kann. Sein Antrieb: Jeder Schritt nach vorne setzt Energie frei. Jedes durchschwitzte Konzert Liebe. Jedes neue Album Dankbarkeit. Von außen heute mehr denn je: Wertschätzung und uneingeschränkte Sympathie. Für eine bemerkenswerte Künstlerkarriere. Fernab von Eitelkeiten und Starallüren. Voller Tiefe und Nachhaltigkeit.


KitschKrieg

An KitschKrieg ist in den letzten Jahren niemand vorbeigekommen. Ob Trettmann, Haiyti, Ufo361, Joey Bargeld, Beginner oder Bonez MC & Raf Camora: Die Liste der Künstler mit denen KitschKrieg in den letzten Jahren zusammengearbeitet und deren Sound geprägt haben ist scheinbar endlos.

Mit “Standard” feat. Gringo, Ufo361, Gzuz und Trettmann erschien 2017 schließlich die erste Solo-Single, welche innerhalb kürzester Zeit Gold-Status erlangte. Mit “5 Minuten” feat. Cro, AnnenMayKantereit & Trettmann folgte die zweite Hit-Single, von vielen zu Recht als einer der besten deutschen Pop Songs der letzten Jahre bezeichnet.

Dieses Jahr bringen KitschKrieg die Zukunft des Deutschraps auf die Bühne des Kosmonauts, ein Auftritt den ihr definitiv nicht verpassen solltet!

 


Leoniden

Aus ihrer Homebase Kiel starteten die LEONIDEN auf die Bühnen der Sommerfestivals, spielten ausverkaufte Konzerte von Berlin bis Wolfsburg, gründeten ihr eigenes Label „Two Peace Signs“, veröffentlichten darauf ihr Debütalbum und weil die Welt manchmal doch gerecht ist, passierte das, was niemand erwarten konnte: Plötzlich laufen LEONIDEN-Songs im Radio, sie gewinnen den New Music Award, sind 200 von 365 Tagen im Jahr auf Achse und ihre Songs werden mehr als 15 Millionen mal auf Spotify gestreamt. Und wisst ihr was? Es gibt niemanden, der diesen geilen Zirkus mehr verdient hätte als die LEONIDEN!

Ihre Songs sind ein irres Feuerwerk, mischen Punk und Grunge kongenial mit Elementen aus Funk und Soul und entwickeln damit eine Dringlichkeit, der man sich einfach nicht entziehen kann – ganz gleich, ob der eigene Sound sonst eher Rap oder doch eher Techno ist.

Auch nach einem kompletten Jahr im Fast-Forward-Modus macht sich bei den LEONIDEN keine Müdigkeit breit. Dass die Live-Energie der LEONIDEN einmalig und ansteckend ist, hat sich mittlerweile sowieso herumgesprochen. Und da das Wort „Pause“ im Wortschatz der Band nicht vorkommt, könnt ihr euch auf die LEONIDEN auf dem Kosmonaut 2019 freuen!


NURA

Unter dem Motto „Allo Leute Tour 2019“ geht Nura, nach ihrer zuletzt restlos ausverkauften Tournee mit SXTN, im September erstmals solo auf Tour. Die Rapperin und Sängerin gab Ende 2017 mit der Single „Auf der Kippe“ mit AchtVier ihr Solo-Debüt und ist spätestens seit ihrem Song „Chaya“ mit Trettmann jedem ein Begriff. Mit neuem Sound überzeugt sie ihre Fans – weg vom derben Rap mit provokanten Texten, hin zu Trap und RnB. Und der Erfolg gibt ihr Recht: Erst am 06. Dezember wurde sie als ‚Beste Künstlerin’ mit der 1Live Krone ausgezeichnet. Nach Auftritten bei #wirsindmehr in Chemnitz und Modus Mio wird Nura im Sommer 2019 auch unter anderem beim Splash!-, Frauenfeld- und Deichbrand Festival spielen, bevor sie im September für elf Termine durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt.


shame

In der Heimat der Wettbüros wird zurzeit ein Name groß gehandelt: SHAME. Die Band lebt von Konfrontation. Sei es die brodelnde Intensität, die auf ihrem Debüt „Songs of Praise“ knistert, oder das Adrenalin-pumpende Chaos, das sich bei ihren aufregenden von großen Emotionen angetriebenen Shows entfaltet.

Mit einem gesunden DIY-Ethos als Grundlage und mit The Fall und Wire als musikalische Einflüsse schafften sich SHAME eine Nische in der Musikszene Südlondons und entwickelten furchtlos ihren aufrichtigen, eckigen, peitschenden Post-Punk. Wir freuen uns auf Shame beim Kosmonaut Festival 2019!


Die Nerven

Fast drei Jahre mit unzähligen Konzerten, einer Theaterarbeit und diversen Songwriting-Sessions lagen zwischen den Aufnahmen zu OUT und FAKE. Bereits während die Stücke geschrieben wurden, legten DIE NERVEN mehr Wert auf Vielfalt denn je, jeder der zwölf Songs funktioniert sowohl im Albumkontext, als auch für sich alleine. 

„Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier“, reflektiert die Band über ihr viertes Album und sagt, dass sie sich aufgrund des anstrengenden Entstehungsprozesses mehrere Male annähernd aufgelöst hätte. FAKE ist ein Monolith von Album, ein Statement, die Wucht und wurde von Fans wie Presse gleichermaßen gefeiert: „Ein Manifest gegen die Arriviertheit“ schrieb die Süddeutsche Zeitung, „Die Nerven stemmen sich mit ihrem bisher wirkmächtigsten Album gegen das „Fake“-Zeitalter“ urteilte Spiegel Online, „Drei solche Ichs machen Die Nerven zum besten (Post-)Punk-Trio im Lande und FAKE zu einer Platte, die klingt, als hätte jemand einen Sprengsatz in die ICH-MASCHINE geworfen“ so der Musikexpress, während die Intro sie aufs Cover nahm und urteilte: „Ihr könnt jetzt alle schon mal nach Hause gehen: Das beste deutsche Album des Jahres kommt von den Nerven.“ 

Nachdem FAKE auf Platz 13 (!) der Top 100 Albumcharts einstieg, kommen Die Nerven aufs Kosmonaut Festival um „ihren Titel als beste deutsche Liveband zu verteidigen“ (Visions Magazin).


TUA

Tua hat ein Album gemacht. Das ist eine bedeutsame Nachricht: Seit Jahren wird auf dieses Stück Musik gewartet, das auf dem besten Weg war, ein deutsches “Detox” zu werden, ein kleiner Mythos für die Ewigkeit. Der Rapper, Sänger und Produzent meldet sich mit seinem bislang persönlichsten Album zurück: „TUA“ reflektiert eine Biografie voller Brüche – und erzählt dabei eine Geschichte über das Leben selbst.

„TUA“ ist eine Konzeptplatte im besten Sinne: Ein gereifter Mann und Musiker tritt seinem Ich von gestern entgegen – und begegnet dabei seinem Ich von heute. Die musikalischen Referenzen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Manchmal sind sie verhüllt von einem Schleier der Erinnerung wie in der Post-Rave-Musik von Burial oder James Blake. Manchmal brettern sie frontal in die Fresse wie nachts um drei in einer billigen Großraumdisse. Diesen Sound bringt Tua 2019 auch live aufs Kosmonaut Festival.


Kid Simius

Vor knapp zehn Jahren zog Kid Simius aus Granada im Süden Spaniens nach Berlin. Seitdem hat er unverkennbare Nummer-Eins und Underground Hits produziert und bei Deutschlands wichtigstem Rapper in der Band gespielt. Er hat HipHop produziert, Bassmusik, Surfpop, psychedelischen Disco und elektronischen Pop. Er ist um die halbe Welt getourt und hat sich, beinahe nebenbei, als einer der gefragtesten House- und Techno-DJs in der Berliner Underground-Szene etabliert.

Frag seine Mitstreiter wie Marteria oder Paul Kalkbrenner. Frag Siriusmo, Roland Knauf (Deichkind) oder Tropf (Beginner), mit denen er zusammengearbeitet hat. Frag das Feiervolk im Kater Blau, bei der Fusion, auf dem Splash oder dem SXSW. Einen Musiker wie Kid Simius findet man nicht alle Tage.

 


Granada

Was Granada mit ihrem Debutalbum im letzten Jahr hingelegt haben, kann sich sehen lassen. Ihre Songs haben mehrere Millionen Plays auf Youtube und Spotify. Sie waren für 2 Amadeus Awards nominiert und ihre charmanten Songs liefen in den Radiostationen im deutschsprachigen Raum auf und ab.

Sie waren mit Sportfreunde Stiller auf Tour, mittlerweile sind Granada selbst Headliner auf vielen Festivals. Doch was macht den Erfolg Granada genau aus? Die fünf Musiker vereinen good old Indie à la The Strokes, Vampire Weekend und The Hives mit catchy Gesang und Akkordeon und granteln auf Mundart dabei mit einer guten Dosis Humor. Live holt einen die Band dermaßen ab, dass man spätestens nach dem zweiten Song laut mitsingt, ohne sich dabei blöd vorzukommen. Ölt also schon einmal eure Stimmbänder!


OG Keemo

Zusammen mit seinem Produzenten Funkvater Frank sorgt der Mannheimer seit einiger Zeit für Aufruhr. Mit der Haltung von der Straße und dem Intellekt eines Philosophen meißelt Keemo feinste Wortskulpturen in den Beton. Keemo ist ein Künstler, zeichnet und malt. Doch verwechsle seine ruhige Art und seinen unterschiedlichen Begabungen nicht mit Schwäche. Keemo bewegt sich in den Straßen seiner Stadt wie ein Silberrücken.

Der Beweggrund für das was er tut, ist die Familie, die Verantwortung der sich jeder Mitte 20 stellen muss, wiegt bei Keemo noch etwas schwerer. Wohin geht die Reise und wie schafft man es Pflicht und Verantwortung gegenüber der Familie mit seinen Träumen in Einklang zu bringen. Street-Poetry eben. Wer live dabei sein will, wenn Keemo „den Baseballschläger wie ein Dirigent“ schwingen lässt, während Franky Jazz Samples auf die Trap-Drums legt, der ist auf den Festivals 2019 genau richtig.


YASSIN

Es heißt, das erste Album sei das leichteste und das schwerste. Nun schaut Yassin mittlerweile auf eine umfangreiche Diskografie seiner Band Audio88 & Yassin zurück – 10 Jahre sind seit der ersten Veröffentlichung vergangen – und dennoch handelt es sich nach diversen Chartplatzierungen und ausverkauften Tourneen bei „YPSILON“ um Yassins Solo-Debüt. .

Während bei Audio88 & Yassin oft die Freude an der Häme im Vordergrund stand, wirft Yassin nun den Blick auf das große Ganze und sich selbst. Der Blickwinkel ist ein anderer. In mitreißender Unmittelbarkeit erzählt Yassin seine Geschichte und lässt dabei gerade die kritischen Momente nicht aus. Die einstige Hau-Drauf-Attitüde weicht Emotionen wie Empathie, Angst, aber auch Zuversicht. Komplexe Arrangements brechen mit den Hip-Hop typischen Hörgewohnheiten und ziehen den Hörer in Yassins eigene Klangwelt. Botschaften finden ihren Weg über eingängige Melodien, anstatt sie mit Vorschlaghammer-Drums in den Gehörgang zu prügeln. Yassin rappt und singt (Ja, singt!) jede Zeile, als könnte es die letzte sein.

 


Josi Miller

Begeistert von der Technik und angetrieben von der Liebe zum Hip Hop gewann die damals 16 Jährige Josi Miller ihre ersten Turntables bei einem DJ-Battle und ihre Welt wurde zu einer Scheibe. Mit ihrer explosiven Mischung aus urbanen Sounds und Rap Classics gepaart mit Trap, ummantelt von mächtigen Bässen spielt sie sich durch die tanzenden Crowds der Nation.

Als Support von Künstlern wie Rapper Kid Ink, Rae Sremmurd, DJ Premier, A-Trak, und Waka Flocka Flame konnte sie nicht nur musikalisch sondern auch technisch zeigen, was sie drauf hat. Aktuell tourt sie als Dj von Frauenarzt durchs Land und bespielt mit ihm die großen Festivalbühnen. Akustische Liebe gibt’s bei ihrer Hip Hop- Radiosendung „deine Homegirls“, bei der sie mit Helen Fares von Hiphop.de zusammen jeden 2. Samstag bei NRJ Sachsen zu hören ist. Tune in.


Hoe_mies

„Hoe__mies ist ein Community Space und eine Hip Hop Partyreihe, die innerhalb weniger Monate zu einer der beliebtesten Hip Hop Partys Berlins wurde. Was sie ausmacht, ist vor allem ihr politischer Ansatz, die Hip Hop Szene inklusiver zu gestalten, weshalb sie ihren Fokus auf weibliche, nicht-binäre und transgeschlechtliche Acts legen. Sie sind sowohl eine Plattform für all diejenigen DJs und Performer*innen, die oft vom Mainstream ausgeschlossen werden, als auch ein Partyspace, der Hip Hop und andere urbane Musikrichtungen zelebriert und die männliche Dominanz in der Szene aufbricht.

Der Sound von Hoe__mies bewegt sich zwischen Trap, Dancehall, Baile Funk, Neoperreo, 90er & 2000er Classics, Rap-House, Jersey Club uvm.“


Salwa Benz

Direkt aus Kreuzberg ‐ für Salwa Benz ist das nicht nur eine Standortbestimmung, sondern Programm: Geboren und aufgewachsen in dem sagenumwobenen kreativen Epizentrum der Republik, hat Salwa den Vibe des spannendsten Bezirks Berlins von klein auf aufgesogen.

Und das zeigt sich auch in ihrer Arbeit: Tagsüber nimmt sie als Journalistin und Moderatorin die großen und kleinen Stars der Pop-­ und vor allem HipHop-­Welt unter die Lupe, nachts bugsiert sie ihren Swag und Sachverstand auf die Tanzflächen der Clubs: Ob Deutschrap, Trap, Bass Music oder auch mal großer Pop – alles, was stilsicher ballert, lässt Salwa in ihre technisch versierten und äußerst enthusiastischen Sets einfließen.


Serious Klein

Es ist schwer nicht von Serious Klein beeindruckt zu sein.

Kelvin Boakye AKA Serious Klein ist ein auf englisch rappender MC aus dem deutschen Hip Hop Underground. Mit seiner Debut EP „The Serious Outlook“ erschien er 2012 auf der Bildfläche, mit seinen folgenden EPs „The Introduction“ und „Summer 03’s Problem“ konnte er auch in England und den USA für Aufsehen sorgen. Sein Sound besteht aus einem Mix aus Jazz, Rap, Hip-Hop, Trap und Soul, insgesamt am ehesten wahrscheinlich „Art Rap“.

2016 supportete er u.a. Denzel Curry, Mick Jenkins, The Underachievers und Bryson Tiller, wurde darüber hinaus sogar von Alicia Keys eingeladen – und von ihr als einer der heissesten Newcomer des Landes bezeichnet. Freut euch auf Serious Klein auf dem Kosmonaut 2019!

 

 

 

 


Beauty & The Beats

Wer es erlebt hat, weiß es: Die irren HipPopElectroIndieFunk-Sets von Beauty & the Beats bringen jeden Gast zum Ausrasten und jeden Club zum Überlaufen. Erstklassige Fähigkeiten an den Turntables sorgen für die nötige musikalische Firepower, um den Leuten HitsHitsHits und Geheimtipps jenseits des nächsten Internethypes auf erfrischende Weise um die Ohren zu ballern.

Wenn er loslegt, gehen Beats und Genres, Musikkultur und Party nahtlos ineinander über und bilden ein bedingungslos tanzbares Konzept, das für sich spricht. Dabei reißt er jedes Wochenende Clubs und Events in ganz Deutschland ab.

Aber ist auch egal wo. DER TYP HAT BOCK!


Ecke Prenz

Ecke Prenz sind transgenre im HipHop-Kosmos unterwegs. Die DJ’s & Produzenten Breaque und V.Raeter. Die beiden aus dem Ecke Prenz Radio. Der eine DJ bei Audio88 & Yassin. Der andere DJ von Fatoni. Ein Duo, das sich von ihrem Rapmusik-Ursprung völlig befreit durch sämtliche Clubmusik tanzt.

Nur sehr selten erlebt man im Club so eine eklektische Rundfahrt durch HipHop aller Formen und Farben wie mit den Boys vom Corner. Breaque und V.Raeter sind ein ehrliches, eingespieltes DJ-Team, das HipHop in einem sehr ursprünglichen Sinn begreift. Der rote Faden: HipHop ist nicht, was du spielst, sondern wie du es spielst. Konsequent back to back, Song für Song. Spielfreude, Funk und Deepness sind die gemeinsamen Nenner, egal was passiert. Kompromisslos, mutig und mit dem unbedingten Willen, dem Publikum etwas Neues mitzugeben, hat sich das Duo eine eigene Identität erarbeitet –fernab gängiger Formeln und Formate und immer auf Augenhöhe mit dem Publikum.

 


Alli Neumann

Alli Neumann, nach eigenen Angaben seit einigen Jahren 20, findet: Das mit der lieblichen, friedlichen, mit allem außer dem lästigen Liebeskummer einverstandenen Popmusik war eine Weile ganz schön, aber jetzt ist es vielleicht doch mal wieder an der Zeit für eine Alternative. Für Pop, der etwas will. Was sich dadurch ausdrückt, dass er für etwas steht. Und über Liebeskummer kann man dabei ja trotzdem noch singen. 

Das, was man auf ihren ersten beiden EPs hört, die im Oktober 2018 und Frühjahr 2019 veröffentlicht werden, nennt Alli deshalb auch „Alternativen Pop“.

„Ich hab keinen Bock, eine weitere glattgebügelte, angepasste Frau in unserer Musikindustrie zu sein“, sagt Alli. „Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Krawall.“ 


Mia Morgan

Nicht zuletzt, weil in ihrem eigenen Plattenregal Type 0 Negative und Clan Of Xymox neben Marina & The Diamonds und Falco stehen, bezeichnet Mia Morgan ihre von eingängigen Synthie-Leads und emotional aufgeladenen Texten geprägte Musik kurzum als „Gruftpop“. Sie fürchtet sich nicht vor dem stigmatisierten Begriff der deutschsprachigen Popmusik, mehr noch hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, diesen mit genreübergreifenden Sound-Elementen und von einer liberal-feministischen Position aus neu zu definieren.

Ihre erste veröffentlichte Demo „Waveboy“ erzählte von achtziger Jahre-Nostalgie und dem Lebensgefühl der in die Melancholie verliebten Millenial-Generation. „Waveboy“ wurde ein Underground-Sommersong für all jene, die sich zwischen Anspielungen auf die frühen Ärzte, weiße Rosen und All-Black-Outfits wiederfinden konnten. Mia Morgan stellt die Frage nach Pop, der nicht von der Stange, sondern von Herzen kommt.


HOPE

Marschieren, Gewalt, sklavische Disziplin, Technokratie und Techno, das ist Deutsch. Ironischer: wann immer ausserhalb von Deutschland eine deutsche Band geliebt wird, dann genau dafür. Am deutlichsten wird das bei DAF, Kraftwerk und Rammstein. Aber kann es deutsche Popmusik geben? Würde Portishead heute in Berlin gegründet werden und Josef Beuys mit einer groben Drahtbürste die Band in Stücke reissen, um sie in einem dunklen, 30 Meter hohen Silo zur künstlichen Produktion für Eisberge auszustellen, käme dieses Gesamtkunstwerk Hope wohl am nächsten.

ALGIERS und IDLES waren die ersten, die sich ausserhalb von Deutschland in dieses zerberstende emotionale Monster von Band verliebt haben, und mit denen sie ausgiebig auf Tour gingen. Dann wurden Hope von der Presse beim Eurosonic als neues, weirdes Popwunder gefeiert. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum haben sie mit Olaf Opal (The Notwist) in einer zerfallenen Lungenheilanstalt aufgenommen, um die innere Zerstörung und Kälte einzufangen. Es hat das Zeug zum zeitlosen Klassiker.


Pom Poko

POM POKO – oder auch die „K-Punk-Explosion aus Norwegen“ (Museek) genannt – können vor allem eins: Freche Punkmelodien mit zuckersüßem Unterton auf die Bühne bringen. Mit ihren vulkanartigen Art-Rock Ausbrüchen und Texten, bei denen nicht lange um den heißen Brei geredet wird, wurden sie vom New Musical Express bereits im Januar 2017 unter die Top 10 der norwegischen Bands gewählt, die jedermann kennen soll und muss.

Angelehnt an den japanischen Anime-Film Pom Poko haben die vier Norweger ihren Namen vor allem als Referenz zu ihren Livekonzerten ausgewählt: „Der Pom Poko Film beinhaltet viel davon, wie wir unsere Konzerte mögen und lieben: viel Energie und ein rasantes Tempo, viel Stimulation für Augen und Ohren und allen voran ein total verrückter Abend mit viel Spaß.“


cashmiri

Miriam Davoudvandi aka Cashmiri ist freie Journalistin und Chefredakteurin des splash! Mag, einem Berliner HipHop-Magazin. Während sie tagsüber über Musik schreibt, stellt sie nachts ihr Wissen mit ihren Sets unter Beweis.

Sie nennt ihr Genre liebevoll „Ambient Twerk“, also eine Kombination aus Rap, R&B, Baile Funk, Dancehall und Jersey Club. Als Kind der rumänischen und iranischen Diaspora, verarbeitet sie heimische Einflüsse in ihren Auftritten.


Elias Agogo

Egal ob African Funk, Tropical Tunes, Worldwide Disco, Spiritual Jazz oder Contemporary Electronic music – bei Elias Agogo geht es um das Gefühl und die Energie der Musik.

Der mittlerweile in Montreal lebende Produzent und Livekünstler ist in den letzten Jahren ganz schön herumgekommen: Konzerte in ganz Europa und Nordamerika, darunter auch Festivals wie das SXSW in Austin. Wir freuen uns, dass er dieses Jahr auch auf Kosmonaut zu sehen sein wird!


KeKe

Souliger Gesang, kredibile Rap Skills, starke Inhalte. Dass sich diese drei Talente schlüssig in einem Artist vereinen, ist selten. Noch seltener, wenn diese Person auch noch mit echten Starqualitäten aufwarten kann. Die 20-jährige Keke ist so eine rare Erscheinung.

Mit „Paradox“ steht ihre dritte Single in den Startlöchern. Hier zeigt sie eine neue Facette und greift ein oftmals tabuisiertes Thema im von Braggadocio bestimmten Hiphop auf: Angst. Schonungslos spricht sie über die Hilflosigkeit, mit der sich Betroffene konfrontiert sehen. Und reflektiert über das Paradox, wie ihre Offenheit als Schwäche ausgelegt wird. Auch in Hinblick auf das Frauenbild im Hiphop.


Talk-O-Mat

Zwei Fremde. Ein Raum. Kuriose Themen. Unverhoffte Antworten. Regelmäßig fädeln wir ein Blind Date für zwei Promis ein und setzen sie komplett unvorbereitet in unser Podcast-Studio. Die Gesprächsthemen bestimmt der TALK-O-MAT, eine emotionslose Zufalls-gesteuerte Maschine.


Rice & Shine

Im Podcast erzählen Minh Thu und Vanessa von ihren Erfahrungen als Kinder vietnamesischer Einwanderer in Deutschland. Wer oder was sind wir? Wie wollen wir leben und lieben? Mit welchen Absurditäten und Erwartungen schlagen wir uns ständig herum, und wie kann und soll es weitergehen?

Diese und mehr Fragen diskutieren sie mal zu zweit, mal mit Gast, immer mit Humor und persönlichen Anekdoten. Jeden Monat, eine halbe Stunde lang.


Machiavelli – Rap & Politik

Vassili Golod und Jan Kawelke sprechen und streiten seit Mitte 2018 über diese Liebesgeschichte. Diskutieren, etwa am Beispiel Chemnitz, über Haltung, klären, warum Kanye West mit Donald Trump flirtet und wieso die Bundesregierung Eko Fresh auf Heavy-Rotation hören sollte. Dabei geht es immer um Menschen mit einer Stimme. Menschen mit Macht – egal, ob sie Klunkerketten oder Krawatten tragen. Es geht bei “Machiavelli“ um große Reden und unbeachtete Reime. Um alles zwischen den Zeilen.

Jan Kawelke, Grubenenkel, 1992 aus einer Bleistift-Miene gespitzt, spricht im Radio – am liebsten über Rap. Wenn er nicht gerade schreibt: für die JUICE, für die ZEIT, für Geld und für diese Beschreibung. Er hat Bachelor of Rap-Booklets und einen verifizierten Genius.com-Account. Lieblingsgericht: Moms Spaghetti. Jan hat ein Foto mit Gregor Gysi.

Vassili Golod wurde 1993 mutmaßlich per Dekret erlassen und isst Politik-Artikel zum Frühstück wie Russisch Brot. Und Hintergrundgespräche stehen im Vordergrund seiner Freizeitgestaltung. Sein Weihnachten ist der Wahlsonntag und weder die politische noch die tatsächliche Kälte konnten ihn aufhalten, in Moskau als Journalist zu arbeiten. Vassili kennt einen Eminem-Song.

 

 


Kanackische Welle

Kanackische Welle ist ein Podcast der zwei deutschen Journalisten Malcolm Ohanwe und Marcel Aburakia mit jeweils einem palästinensischen Elternteil über Popkultur, Rassismus, religiöse Spannungen, Gender und unser Dasein als Männer of Color. Alle zwei Wochen beleuchten wir Probleme und Eigenheiten von kanackischen Communitys in Deutschland.

Unter anderem besprechen wir warum „südländische“ Männer ganz selbstverständlich beschnitten werden, wie rassistisch der Disney-Film Aladdin eigentlich ist, weshalb migrantisch-geprägte Popmusik es schwieriger in Deutschland hat und wie sich deutscher Nationalstolz für Menschen mit Einwanderungsgeschichte äußert. Das alles mit einem charmanten Lächeln, einem sympathisch-geordneten Chaos und hochkarätigen Gästen wie Staatssekretärin Sawsan Chebli oder „4 Blocks“-Schauspieler Hassan Akkouch. 


Samstag / 06.07.

K.I.Z

Was für ein Siegeszug. Hinter K.I.Z liegen ein Nummer 1 Album, zahlreiche Platinplatten, komplett ausverkaufte Tourneen und eine über die letzten Jahre alles in den Schatten stellende Festivalpräsenz.

Geldberge von unfassbarem Ausmaß wurden angehäuft, für Normalsterbliche kaum auszugeben, doch dank exzessiven Drogenkonsums und Veruntreuung seitens des Managements sind die Kassen schon wieder komplett leer.

Neues Geld muss her. Aus diesem Grund und weil die Welt tatsächlich immer noch untergeht, spielen K.I.Z auf dem diesjährigen Kosmonaut Festival!


Von Wegen Lisbeth

Tausende Kilometer bei 43 Grad auf der Autobahn, gefühlte 637 Sprints zwischen Omnichord und Regenbogenachttästler: Von Wegen Lisbeth haben in den letzten Jahren von Cuxhaven bis Konstanz so ziemlich jede Bühne bespielt und dabei pflichtbewusst und mit akribischer Sorgfalt jeden Backstagekühlschrank geleert.

Nach monatelangem Festivalsommer im heimischen Berlin angekommen, mussten die Fünf dann jedoch ernüchtert feststellen, dass die Milch im Kühlschrank in der Zwischenzeit verschimmelt ist und vor Matzes Fenster ein Büroneubau die Sicht auf die Autobahn versperrt. Während die fünf Pflicht-Berliner nach zahlreichen Konzerten quer durch die Republik also in der Hood wieder regelmäßiger nach dem Rechten sahen, hörte man es zwischen Penny und Proberaum verdächtig aus der Tiefe ächzen und wummern: Ein angsteinflößendes aber eindeutiges Zeichen, dass 2019 noch das ein oder andere Unerwartete auf uns zukommen könnte. So z.B. das Kosmonaut Festival!


Parcels

Es gibt vieles, wofür man die Parcels schon hielt: Manchmal etwa für eine französische Band: Les Par-Sells. Gern auch mal für einen Haufen australischer Strand-Dudes. Oder diese Typen, die direkt aus den Siebzigern in die Gegenwart geschickt wurden. Was die Parcels wirklich sind, vor allem, wenn man nun über ihr Debütalbum spricht, ist aber vor allem eines: Ein schwer zu definierender Superlativ.

Viele, die die Parcels zum ersten Mal auf der Bühne sehen, haben das Gefühl, etwas ganz Eigenes entdeckt zu haben. Ja, man kann hier und da durchaus hören, dass die Band mal ein paar Tage mit Daft Punk in einem Raum saß. Aber es gibt eben auch Tracks wie „Exotica“. Und beim sechsten Anhören entdeckt man vielleicht sogar etwas Dubstep auf dem Album. Die Band, die sich stets zwischen den Polen moderner Mentalität und Old-School-Traditionen bewegt, wollte eine Album ohne stilistische Grenzen aufnehmen, das sich dabei trotzdem nach einem großen Ganzen anfühlt. Genau wie bei den klassischen Alben der Popgeschichte, die die Parcels selbst verehren.

Und mit diesem Gefühl stehen sie nicht allein da, denn die deutliche Ahnung beschleicht einen, dass eine Band wie die Parcels, genau wie ihre Garderobe, nur alle 30 Jahre mal auf der Bildfläche erscheint.


Giant Rooks

Die Haltung der Giant Rooks ist kosmopolitisch, genau wie ihr Sound. Aus Deutschland herausgekommen ist die Band schon jetzt. Mittlerweile ist es für sie fast genauso normal, in Manchester zu spielen oder in London, wie es für andere deutsche Indie-Bands normal ist in München zu spielen oder in Bremen. Und die Clubs werden größer, die Tickets verkaufen sich immer schneller, große Teile der Tour zu EP sind schon jetzt ausverkauft.

Giant Rooks sind immer noch erst Anfang 20 und damit unverschämt jung. Wenn sie weiterhin mit dieser unfassbaren Intensität an ihren Songs schrauben, was soll man denn nach einer so dermaßen ausgereiften EP wie „Wild Stare“ erst von einem Debütalbum erwarten?


BHZ

Die musikalische Verortung der Crew fällt nicht nur aufgrund der breiten Karosserie ihrer unterschiedlichsten Künstler, sondern auch durch die straighte und siegesgewisse Kreuzung von klassischem, lockeren Berliner Boom-Bap-Vibe und modernen Trap-Elementen aus gegenwärtigen Hip-Hop-Anwandlungen schwer. 

Auch wenn sich die Jungs musikalisch ungern in eine Schublade einordnen lassen, liegt dennoch mindestens auf der Hand, dass sich ihr authentisches Auftreten besonders im Rahmen von Live- Auftritten im vollen Maße entfaltet. Egal ob mit Bangern im Club oder bei Akustik-Sessions in Berliner Bars: Wenn Dead Dawg, Monk, Ion Miles, Big Pat, Longus Mongus, MotB und Samy auf Bühnen zueinander finden, ist harter Abriss in Form von energiegeladenen Shows vorprogrammiert. Bitte alle einmal die Arme hoch für BHZ!


Fil Bo Riva

Geboren in Rom, bekommt Fil mit zehn die erste Gitarre geschenkt. Später spielt er in kleineren Bands, schreibt Songs, vergisst darüber das Lernen, landet auf einem Internat in Irland. »Das war eine prägende Zeit«, sagt Fil heute. »Die ganzen Bands, die nach den Strokes kamen, MGMT, Arctic Monkeys, Mumford & Sons, habe ich in Irland viel früher entdeckt als andere.«

In den letzten Jahren spielen Fil Bo Riva drei ausverkaufte Tourneen und Konzerte unter anderem in Paris, London, Mailand und Amsterdam. Ihre Songs laufen überall im Radio, Fil Bo Riva treten auf Festivals wie Great Escape, Eurosonic und Montreux Jazz Festival auf, es gibt gemeinsame Tourneen mit Matt Corby, Joan As Police Woman, Milky Chance und einigen anderen, außerdem eine Nominierung für den Europe Talent Award. Das alles wohlgemerkt mit nur einer einzigen EP im Rücken, denn das Album kommt ja erst jetzt.

Europäische Folklore, Indie-Pop – ein betörendes Ensemble-Werk aus der Perspektive eines überaus begabten Songschreibers, welches der Wahlberliner gemeinsam mit seiner Band beim Kosmonaut auf die Bühne bringen wird.


Drunken Masters

Kollaborationen mit Grammy Gewinner Portugal. The Man, Tropkillaz, Casper, Nimo und Mothica, außerdem offizielle Remixe für Major Lazer, A-Trak, Brillz, Duck Sauce und TWRK. Die Drunken Masters sind in den letzten Jahren quasi Stammgäste in den Sets der ganz Großen und releasen ihre Songs auf Indie Tastemaker Labels wie Diplos Mad Decent / Good Enuff und A-Traks Fools Gold Records wie aber auch auf Universal Music und Columbia Records.

Mit ihrer Single „Louder ft. Portugal. The Man“ schafften sie es direkt auf Platz 1 der HypeM Charts und die Kollabo „Rave“ mit Eskei83 ist seit Release 2017 zu einem Clubhit gewachsen.

Seit 2010 touren Joe & Chrissi durch Clubs auf der ganzen Welt und spielen im deutschsprachigen Raum jedes große Festival von Rock am Ring über Southside / Hurricane, Deichbrand Festival, FM4 Frequency bis Lollapalooza. In ihren Live Sets mischen sie genreübergreifend alles was Bass hat und ballert. Moshpits sind also vorprogrammiert!


Lari Luke

LARI LUKE gehört zu Deutschlands Besten wenn es um Bass Musik geht. Sowohl als Radiomoderatorin bei 1LIVE als auch als Künstlerin beweist sie ein außergewöhnliches Talent das Publikum mit ihrer Energie auf der Bühne in ihren Bann zu ziehen.

Mit ihrer eigenen Kombination aus Dubstep, Trap und bassigem 4-to-the-floor Beat, erzeugt sie einen wiedererkennbaren musikalischen Stil, wie man ihn bisher kaum in der deutschen Clubszene gehört hat.


Kelvyn Colt

Der 23jährige Songwriter & Rapper Kelvyn Colt ist überall zuhause. Kelvyns Musik liefert den Soundtrack für alle, die sich nicht so ganz zugehörig fühlen, die zwischen den Stühlen sitzen und sich nicht gerne in Schubladen stecken lassen. 2Pac, Kid Cudi, Fela Kuti, Sade und Eminem hebt er als besondere Inspirationsquellen hervor.

Er zog nach London ohne Geld, Freunde oder Job um seinen Traum Musiker und Künstler zu sein zu verfolgen. Um seine künstlerische Arbeit sowie die seiner Freunde zu unterstützen gründete er mit 16 Jahren das Kollektiv BYS.

Am Anfang seiner Karriere ist Kelvyn der Erfüllung seines Traums bereits erstaunlich nah: Während der Recordings zu LH914 konnte er sein pendeln zwischen Berlin und London bereits um New York und LA erweitern. Mit Dr. Dres Zögling Neff-U, Bless Beats oder The Krautz arbeitete er an neuer Musik. Eine hybride Mischung, die Kelvyns einzigartigen Lebenslauf widerspiegelt: Trap trifft auf Grime und R&B – und erzeugt dabei ein Amalgam, das mal kämpferisch, mal sinnlich und mal politisch klingt. Vor allem klingt Kelvyn Colts Sound hochmodern und zukunftsweisend, denn er vertont die Lebensrealität eines Künstlers, dem Grenzen jeglicher Art zuwider sind.


Cari Cari

Der Rolling Stone nennt Cari Cari die wichtigste Live-Entdeckung des diesjährigen Primavera Sound Festivals in Barcelona. Das Duo schaffte es auf Platz 6 der meistgebuchten Newcomer Europas und wird seit ihrem Debut “AMERIPPINDUNKLER” von Blogs und Magazinen weltweit als eine der spannendsten Neuentdeckungen Europas gehandelt.

Internationale Medien bezeichnen das Duo abwechselnd als “The Lovechild Of The Kills and The XX” (IndieShuffle, US) „with a pinch of Morricone“(FM4, AUT) oder die nächsten “Cat Power“ (BestBefore, AUS). Bei unzähligen Auftritten von Australien bis Portugal übertraf Cari Cari wieder und wieder die Erwartungen aller Teilnehmer und wurde auch in Österreich am Waves Vienna Festival von einer internationalen Expertenjury zur besten Newcomer-Band des Landes gekürt.


Jugo Ürdens

Jugo Ürdens zählt zu Österreichs angesagtesten Rappern, ohne sich wie einer zu verhalten. Kein Protz, keine Kraftausdrücke. Dafür Humor mit Scharfsinn. Im Oktober veröffentlichte er mit „YUGO“ sein Debüt, spielte sich durch die Clubs der Heimat und war seit Dezember mit RIN auf komplett ausverkaufter Tour.

In Kreisen schon als nächster großer Wurf gehandelt kommt er dieses Jahr aufs Kosmonaut, ihr dürft gespannt sein!


BLOND

BLOND sind eine Chemnitzer Band. Auf ihren bislang zwei Tonträgern zeigen flotte Pop-Songs das Potenzial feierwütiger Teens. BLOND sind drei Geschwister, die voller Hingabe Gitarre, Schlagzeug, Synthesizer und Bass spielen. Das junge Trio präsentiert eine variationsreiche Mischung aus Indie, Pop und Las Vegas Glamour. BLOND, das ist der verbeulte Kaugummi-Automat, die misshandelte Barbie Puppe. BLOND ist das Aufstoßen nach dem Genuss eines grellfarbenen Energydrinks.

Mütter, sperrt eure Hunde, Handtaschen, Söhne und Autos weg, BLOND liegt in der Luft!


Pish

Pål Vindenes, auch als Moon Man, Space, Big P oder einfach Pish bekannt, verbringt seine meiste Zeit als Frontmann von Kakkmaddafakka, einem von Norwegens größten Indie-Exporten. Und ohne Frage einer der besten Live-Bands auf dem Planeten.

2019 ist er mit seiner Soloplatte unterwegs und besucht dabei auch das Kosmonaut Festival. Freut euch auf etwas großartiges!

 


Amilli

Mitten aus dem Herzen des Ruhrgebiets kommt die gerade erst 18 jährige Sängerin Amilli.

Man könnte Amilli auch als die RnB-verliebte, kleine Schwester von Lana del Rey bezeichnen, denn ihre oftmals laidback Vocal-Performance steht der, der großen Schwester in keinster Weise nach. Und während ihre Altersgenossen in den Clubs der Stadt zu „Gucci Gang“ aufdrehen oder ihr Taschengeld für den nächsten Supreme-Drop sparen, arbeitet sie fleißig an ihrem Debüt.


FLUT

GLOBAL heißt das Debütalbum der Band FLUT deshalb, weil es behandelt, was alle jungen Menschen auf der Welt verbindet: Orientierungslosigkeit, Suche, Begierde. Angefangen hat alles mit einem tragbaren VHS-Rekorder und der audiovisuellen Obsession der 5 Jungs mit der bunten, aber auch dreckigen Ästhetik der 1980er Jahre. Sie gründeten die Musikgruppe FLUT, zogen nach Wien und veröffentlichten ihre Debüt-EP Nachtschicht.

Vom Post-NDW ist jedoch nicht mehr allzu viel übrig. Auf den großen und kleinen Bühnen im deutschen Sprachraum und dem Asphalt dazwischen haben FLUT im letzten Jahr ihren Sound geschliffen. Auf dem Langspieler GLOBAL finden FLUT zu ihrem ureigenen Klang ohne Rücksicht auf Szenen, Zeitgeist oder Epochen, einem Klang zeitlos und global. Ihre Lieder sind immer noch irgendwo zwischen unterkühltem Synthesizer- Minimalismus und bombastischem Stadionrock, aber filigraner, facettenreicher und ausgereifter.


Swutscher

Swutscher ist Plattdeutsch für „liederlich lebender Mensch“ -ganz platt sind die Jungs aber nicht. Im Gegenteil, denn ihre Musik ist eine Kombination aus Wahnwitz und Finesse. Schrullige Klampfen, knartziger Gesang und ganz viel Norddeutschland.

Das Sextett aus Hamburg, bestehend aus Sascha, Martin, Sven, Velvet, Mike und Seb kombiniert Komik, die man aus Opas alten Erzählungen am Lagerfeuer kennt mit „Rhener Romantik“ und den goldenen Schlager der 50er Jahre mit einem wunderbar hysterischen Garage-Sound. In den vergangenen Monaten tourten sie mit Isolation Berlin und Moonlandingz, aber das ist erst der Anfang. Verschroben durch die ländliche Schönheit der norddeutschen Gefilde wankend oder auf einem „Drahtesel“ unterwegs, aber immer mit der obligatorischen Dose Bier bewaffnet. Hier kommen Swutscher.


Steiner & Madlaina

STEINER & MADLAINA malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Mal erinnert ihr zweistimmiger Gesang an First Aid Kit, ihre liedschreiberische Zugänglichkeit lässt an den perlenden Pop von Boy denken, dann wieder geleiten uns Nora Steiner und Madlaina Pollina an düstere Abgründe, wie sie auch Emily Jane White beschreibt. Allerdings sind dies nur ungefähre Orientierungspunkte, allesamt Vergleiche, die der Originalität von STEINER & MADLAINA nicht gerecht werden.

Sie sind junge, hochtalentierte Songschreiberinnen, ihre Gabe, Emotionen durch Beobachtungen in ihren Liedern zu transportieren, ohne mit Befindlichkeitstexten beliebig zu werden oder sich ausgetretener Pfade zu bedienen, ihre Vorstellung von bestimmten Sounds und Arrangements, die ihre Lieder adäquat präsentieren, die Mehrsprachigkeit als Katalysator von Inhalten, die Originalität ihrer Themen – in der Welt des am Lied orientierten Indie-Pops ist diese Anhäufung von Besonderheiten selten. Diese Perle der Avant-Pop-Kunst ist ein wahres Geschenk. Ein berückend begabtes Paar mit einem berückend einnehmenden Debütalbum. Cheers!


Ankathie Koi

Kunst kommt von Können, sagen jene konservativen Spießer, die auch im Rock’n’Roll immer wieder anzutreffen sind. Blödsinn, hält die Popmusik spätestens seit Punk dagegen: Was zählt, sind Idee und Intuition –und kreative Wege der Umsetzung. Ankathie Koi verkörpert die Synthese dieser gegensätzlichen Lehren.

Kate Bush und Cyndi Lauper besuchen einen von Peaches geleiteten Aerobic-Kurs, wo Stevie Nicks von Fleetwood Mac Madonna gerade in der Garderobe erklärt, dass sie sich doch bitte einmal locker machen soll, während drinnen schon ausgelassen zu David Bowie getanzt wird. Ungefähr so klingt Ankathie Koi. Die Texte sind mal reflektiert, mal abgedreht, aber immer pointiert; die Videos zu den Singles „Little Hell“, „Black Mamba“ und „Foreign Heart“ präsentieren eine ebenso wandlungsfähige wie ausdrucksstarke Performerin und Entertainerin, bei der Schmäh und Haltungganz selbstverständlich Hand in Hand gehen und überbordende Lebenslust und Verletzlichkeit zwei Seiten derselben Medaille sind.

Ankathie Koi kann die Tanzmaus, die feine Lady und den männermordenden Vamp, und doch geht es ihr nie darum, von einem Geschlechterstereotyp ins nächste zu wechseln. Auch Männer können hier Schwestern sein, zwei davon stehen Ankathie Koi bei ihren Live-Exzessen zur Seite. Postfeminismus? Ja, eh, nur meint der hier halt kein Freilos für ein achselzuckendes Anything Goes.


Goodkat

Goodkat aus Leipzig bewegt musikalisch irgendwo zwischen Rap, Footwork und Future Bass. Als Teil der »Stiff Little Spinners« Crew releaste er in den letzten Jahren regelmäßig auf Audiolith Musik um die 120BPM unter seinem Alias »Gimmix«.

Mit Goodkat versucht er nun als DJ und Produzent neue Akzente zu setzen. So auch dieses Jahr auf dem Kosmonaut Festival.


Jaël

Giovanni Jano, besser bekannt als Jaël, ist ein 25 jähriger Künstler, Produzent, DJ und Sänger aus den Niederlanden. Neben seiner Debut-EP veröffentlichte er zuletzt zwei “Remixes & Club Edits” Volume 1 & 2.

Sein Sound? Funk trifft Future Beats trifft Soul trifft Hip Hop. Ihr dürft also gespannt sein!


Jenny Sharp

Mit ihrem Podcast »Sharp Radio« fing im Jahr 2014 alles an. Seitdem konnte Jenny Sharp mit Hilfe einer Menge Support innerhalb der urbanen Clublandschaft in Deutschland und bei Festivals wie dem TH!NK? oder splash! auch live ein sicheres Händchen für eine erstklassige Selection beweisen.

Ihre vielseitigen Sets bewegen sich zwischen aktuellem HipHop, futuristischen Beats, Bass Musik, Footwork, Grime, bis hin zu Electronica und House.


Jordss

Jordss, auch “Queen of rnb edits” genannt, ist eine Expertin darin jeden Dancefloor zu füllen. Ihr könnt euch sicher sein: In ihrem wilden Mix aus Genres und BPMs ist für jeden etwas dabei!


Kid Pedro

Kid Pedro ist Teil der umtriebigen Restless Boys und großer Musikfan. Seine DJ Sets sind eine spannende Reise zwischen Beats, New-und Oldschool Picks über Baile Funk bis zu UK Funky.

Vote for Pedro – it’s a party!


Qnoe

Wer ist dieser Genre? Qnoe weiß es auch nicht. Was er aber weiß: Wie man sich in etlichen musikalischen Stilrichtungen bedient, ohne den roten Faden zu verlieren, Digs aus den entlegensten Soundcloud Ecken mit Classics zu einem unverwechselbaren Vibe verquirlt und den Club so zum Bällebad für Goons, Raver und Lovers macht. Qnoe Sets sind ein Traphouse mit Jazzkeller und UK Garage.

Innovative Selection trifft auf klassisches DJ-Handwerk, knowledge trifft Neugierde. So kommen zeitgenössische Clubmusik, zeitlose Banger und zukünftige Lieblingslieder in jeweils verschiedenster Gemengelage zur Geltung und werden angereichert mit Eigenproduktionen und den infamous Qnoe Club Edits, die mittlerweile bei DJs rund um den Globus Anklang finden und in den underground Clubs von London bis Paris, im Soulection-Umfeld oder von Szenegranden wie Jazzy Jeff gespielt werden.


Wantigga

Wantigga AKA Jonathan Tan ist kein gewöhnlicher Musikproduzent, schon sein ganzes Leben lang kreiert er eigenwillige Sounds. Er kombiniert Soul mit elektronischen Elementen und hat mit seinem Future-Soul schon die ganze Welt bereist.

Dieses Jahr macht er endlich Halt auf dem Kosmonaut, wir freuen uns euch diesen ganz besonderen Künstler präsentieren zu dürfen!


Zorro

Der Chemnitzer DJ und Produzent Zorro ist ein musikalischer Tausendfüssler. Seine positiven Sets zwischen futuristischen Sounds und Klassikern urbaner Musik reichen von cloudy bis housy und stehen im Zeichen der »Good Vibes«.

Der perfekte musikalische Unterhalter für deine Hochzeit und deinen Rave im Keller.


Pietcast mit Mikkel

Der PietCast ist ein wöchentlich erscheinender Podcast von PietSmiet, der sich vor allem mit Videospielen befasst. Der Name „PietCast“ setzt sich aus den Worten „PietSmiet“ und „Podcast“ zusammen.

Am 18. Februar 2015 wurde der Podcast durch Peter Smits, Gründer von PietSmiet, in einem knapp dreiminütigen Audiobeitrag angekündigt. Als Motivation dafür nannte Smits, dass er mit Christian Stachelhaus, ebenfalls Mitglied von PietSmiet, von ihren Erlebnissen auf der GEEK, einer Messe für Videospiele, erzählen wollte.

 


Klatsch & Tratsch

Die gefürchtete Celebrity Expertin Dr. Elena Gruschka und Max Richard Leßmann Gonzalez, Popstar und Romantikikone laden ein zu einer rauschenden Revue, betörend für alle Sinne. Beißend komisch entführen sie uns in die Welt der Reichen und Schönen (und sprechen wahrscheinlich trotzdem auch über Boris Becker).

Elena Gruschka und Max Richard Leßmann sind Deutschlands wichtigsten Promiexperten. In ihrem Liveprogramm beweisen sie wieder einmal warum.


Schacht & Wasabi

Falk Schacht und Jule Wasabi sprechen über die Themen, Trends und Tweets der Deutschrap-Blase. Die HipHop-Journalisten bohren dicke Bretter, diskutieren Nichtigkeiten und geben einen Blick hinter die Kulissen des Rap-Zirkus.

Wir müssen reden. Über deutschen Rap. Und zwar nicht nur ab und zu – sondern jede Woche. In die Flut an News, Ankündigungen, Videopremieren, Twitter-Beefs und Realness-Debatten wird jeden Donnerstag Ordnung gebracht. Diesen dreckigen Job übernehmen zwei, die von Berufswegen knietief im Sumpf der Deutschrap-Szene waten: Falk Schacht und Jule Wasabi aka Schacht & Wasabi, in ihrem neuen Podcast bei PULS.

Zusammen sind die beiden das perfekte Team für einen unterhaltsamen aber auch tief und hintergründigen Blick auf die deutsche Rapszene. Der Podcast ist von und für die Szene. Auch Nerds werden hier noch was über deutschen HipHop lernen – und nicht nur in ihrem Deutschrap-Weltbild bestätigt, sondern auch häufig vor den Kopf gestoßen werden.


Feuer & Brot

Einmal im Monat skypen die zwei langjährigen Freundinnen Maxi und Alice von Berlin nach Hamburg. Im rund einstündigen Podcast thematisieren sie alles, was die beiden Frauen beschäftigt – Themen zwischen Popkultur, Equality und Medien.

Dabei analysieren sie sich und die Gesellschaft, in der sie leben, fragen sich, z.B. warum Männer eigentlich immer noch keine Kleider tragen sollen, weibliche Lust immer noch ein Tabuthema ist oder ob Rap mit Feminismus vereinbar ist. Empowerment und Inklusion gehören bei den beiden zur Podcastordnung. Dabei sind Maxi und Alice nie dogmatisch, sondern bereit zuzugeben, wenn sie selbst an Grenzen geraten.


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