Kosmonaut Festival

29.06. & 30.06.2018 Stausee Rabenstein, Chemnitz

Programm

Kraftklub

Die Hausherren geben sich 2018 wieder die Ehre und kehren zurück auf die heimische Bühne. Nach dem spontanen Frühstückskonzert 2017 heißt es auch 2018 auf dem Kosmonaut Festival „Keine Nacht für Karl-Marx-Stadt“.


Feine Sahne Fischfilet

Feine Sahne Fischfilet sind gerade nicht nur eine der besten aufstrebenden, jungen Punk- Bands des Landes, sondern vielleicht auch eins der spannendsten Phänomene im deutschsprachigen Musikzirkus.

Aus der tiefsten Provinz Mecklenburg-Vorpommerns haben sie sich wie im Rausch auf die Bühnen der größten Festivals gespielt. Ihre Touren sind regelmäßig ausverkauft, sie füllen inzwischen nicht mehr nur Clubs, sondern Hallen – und das ohne auch nur einen Millibar ihrer Kraft zu verlieren!


Milky Chance

Es war ein hessisches Märchen: Die Geschichte, wie aus Milky Chance, dem Do-it-Yourself-Projekt ein globales Pop-Phänomen wurde. Nachdem Sie monatelang durch die USA tourten und auf Festivalbühnen in Australien und Südafrika spielten, kehren Sie nun zurück auf die deutschen Bühnen zurück und sind auf dem Kosmonaut Festival 2018 live mit ihrem Album „Cocoon“ zu Gast.


RAF Camora

Gemeinsam haben RAF Camora und Bonez MC den Dancehall auf deutsch und Reggae Trap Sound cool gemacht. Nach dem überwältigenden Palmen aus Plastik Erfolg mit 187 Oberhaupt Bonez MC ist RAF Camora wieder solo unterwegs und spielt vereinzelt Festivals. Sein neuestes Werk hört auf den Namen „Anthrazit“ und zeigt die verschiedenen Facetten seiner musikalischen Identität.


Olli Schulz

Fernsehen, Radio, Internet: Olli Schulz ist omnipräsent. Mittlerweile kann man sich den Entertainer auf allen Kanälen zu Gemüte führen. Dabei kommt neben seinem Gesangs- vor allem sein Talent als leidenschaftlicher Geschichtenerzähler zum Vorschein. 2018 dürfen wir seinen Geschichten am Stausee Rabenstein lauschen.


Ufo361

Wenn ein Kreuzberger Rap-Newcomer sämtliche Lokalpatrioten zwischen München und Hamburg dazu animieren kann, im Chor „Ich bin ein Berliner“ zu grölen, sich Haftbefehl sowie die 187 Strassenbande öffentlich als Fans bekennen und eine Berliner Schnauze den Trap-Sound von Atlanta an den Kotti hievt, dann lag das vor allem an Ufo361.


Faber

Der Zürcher Songschreiber Faber singt „ficken“ und „blasen“, er nennt einen Song „Brüstebeinearschgesicht“ und lässt den Protagonisten „im Stehen pissen“. Ganz klar: Faber ist keiner für Leute, die bei Faber an Sekt denken und Max Frisch nie gelesen haben. Insofern stimmt es auf jeden Fall: Es ist wirklich schön, dass es ihn gibt.


Yung Hurn

Alles begann mit einem Song von dem Debut-Mixtape „ 22“ und dem dazugehörigen Video. „Nein“ war der Gassenhauer, der gleichzeitig Köpfe schütteln ließ und neue Richtungen aufzeigte. Der Wiener Rapper des Künstler-Kollektivs „Live from Earth“ ist die große Hoffnung des aufstrebenden deutschen Trap Himmels. Mit der vor kurzem erschienenen „Love Hotel“ EP lotet der Dada Daddy weiter Genregrenzen aus und weiß seine Fans mit authentischen und dadaistischen Lines zu entertainen.


Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi

Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi sind zurück. Hier trifft surrealer Text beschwippste Mitsing-Refrains, Metaebene auf heimliches Augenzwinkern. Galten die Tentakel mit ihrem musikalischen Kuriositätenkabinett aus Bürsten, Töpfen, Fahradklingeln, Betonkübeln, brummelnden Kontrabässen und präparierten Gitarren lange Jahre als die HipHop-Band mit den baufälligsten Instrumenten, haben sich auf der neuen Platte auch ein paar Synthesizerklänge eingeschlichen.


Meute

Mit der Mischung aus hypnotisch treibendem Techno und expressiver Blasmusik hat sich die selbsternannte Techno Marching Band MEUTE innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Größe in der europäischen Musikszene entwickelt. Seitdem sich im Januar 2016 das Video eines kleinen Streetgigs im Internet verbreitete, hat das archaische Konglomerat aus Blech, Schweiß und Trommeln mittlerweile zahllose legendäre Abrisse auf Festivals quer durch Europa zu feiern. Klingt das nicht vielversprechend?


Trettmann

Der Lieblingssänger deiner Lieblingsrapper: Gzuz, Marteria, Jan Delay, Sido, Samy Deluxe, sie alle zogen öffentlich den Hut vor dem Mann, der klingt wie nichts und niemand sonst. In Karl-Marx Stadt geboren ziehen wir den Vorhang auf für Trettmann auf dem Kosmonaut Festival 2018.


Milliarden

In Wörter geworfene Emotionsentladungen. Kleine und große Dramen; Geschichten im Impulsrausch, die jeder irgendwann selbst erlebt.


Idles

Bristol’s beste Post-Punk Polemiker IDLES sind wie keine zweite Band: politisch brisant, erfrischend konfrontierend und ansteckend sprunghaft. Eine Band, die dem Zuhörer die verwirrende Realität, in der er lebt, in Form eines rasenden Überfalls auf die Sinne näherbringt und die bis jetzt nur live wirklich zu verstehen war.


Drangsal

Nach zahllosen Festival- und Clubshows quer durch Europa und zuletzt der gemeinsam mit Casper veröffentlichten Single „Keine Angst“, geht 2018 endlich Max Grubers aka. Drangsal „Zores“ auf uns nieder. Der Drangsal-Sound wurde neu justiert, die Texte sind vor allem auf deutsch und die Band somit in einer neuen Sprache zu hören.


Noga Erez

Die Newcomerin Noga Erez macht in ihren Texten auf die weltweiten politischen Zustände aufmerksam – ob es um Machtmissbrauch oder die Gleichstellung der Frau geht. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner Ori Rousso unterlegt sie ihre Aussagen mit treibenden Beats.
»Viele Leute schauen nicht in die Zeitung, weil sie einfach nicht lesen wollen, was in Syrien oder Gaza passiert. Aber sie wollen unterhalten werden. Wenn sie also über Entertainment von diesen Themen hören, ist das doch eine großartige Sache.«

Goldroger

Kendrickeskes in Rage rappen wechselt sich mit Ohrwurm-Hooks, Runtergeratter und gut gesetzten Pausen ab. Goldroger rappt variantenreich, bleibt politisch klar und zeigt einen Mittelfinger an alle Aluhüte und Freiwildfans. »Wo ist die Liebe?« Natürlich bei uns am See!


Mavi Phoenix

Die junge Künstlerin mit syrischen Wurzeln begann im zarten Alter von 11 Jahren Musik zu produzieren, als sie von ihrem Vater ein altes Mac Book bekam.
Urban Rap hat einen großen Einfluss auf ihren wirklich außergewöhnlichen Style und ihren Sound, der Beweis für die Ausgelassenheit der Jugend und ihrer „Don’t Give A Fuck“ Attitüde ist.

Juse Ju

JUSE JU ist sarkastisch, oft politisch und immer clever. Seine Beats atmen den warmen Boom Bap Klang der goldenen Ära des Raps. Klingt auf Platte gut, entfaltet seine ganze Wirkung aber erst in seinen Live Shows, die immer etwas von Late Night und Standup haben.


Decibelles

Das französische Trio arbeitet nach 10 Jahren Erfahrung und 3 EP´s weiter an ihrem Sound zwischen Indie Punk, Noise und Pop und die Liveshow zu Ihrem derzeitigen Album „Tight“, mit dem Sie seit 2018 auf den Straßen unterwegs sind, lässt niemanden unbeeindruckt. 

Rikas

Die vier Jungs spielen eine wilde Mischung aus kalifornischer Strandmusik, britischer Beatmusik und New Yorker Rock & Jangle Pop. Eine Mischung, die auf dem Kosmonaut Festival nicht fehlen darf und kalifornischen Flair an den Stausee Rabenstein bringen wird.


Yukno

Yukno machen Pop mit deutschen Texten – und sind doch die Antithese zu Deutschpop. Oder anders: Wer den Menschen-Leben-Tanzen-Welt-Brei satt hat, wird Yukno lieben. Jetzt bringen Sie den ungewöhnlichen und äußerst tanzbaren Sound Ihres Debütalbums „Ich kenne kein Weekend“ live auf die Festivalbühne.


Sind

SIND sind wirklich eine echte Boyband. Sie wollen sich so ganz und gar keine Geschichten über sich ausdenken, die ein Image kreieren könnten. SIND sind eben Post-Profl und Generation Post-Beruf. Keine Ahnung, was die machen, um Geld zu verdienen. Max malt seit kurzem, ganz groß, auf 1,60 mal 1,20. Ludwig kann gut rechnen. Arne beschäfigt sich mit der Dezentralisierung der Welt. Hannes schreibt Gedichte. Mathias fährt ein pinkes Rennauto. Und dann haben sich SIND irgendwann gedacht: Lass uns doch mal Musik machen, dann können wir auf Festivals umsonst trinken und unsere Freunde auch!

Crew-Love, echter als bei Instagram.


Jace

Mit seiner Crew, der Flavour Gang, liefert der Hamburger das norddeutsche Update von Rap in 2017 – inklusive jeder Menge 808s, Hashtag-Hooks und VHS-Video-Ästhetik. Wer die energischen Strophen des Jungen nach erstmaligem Hören noch nicht mitrappen kann, wird doch spätestens nach dem zweiten Refrain mit anstimmen. Denn jeder einzelne Song von JACE ist ein heimlicher Hit.


Twitter
Facebook
Instagram
Newsletter